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Anliegen und Begriff der ortegalen Gesellschaftslehre


EINLEITUNG
$1 Anliegen und Begriff der ortegalen Gesellschaftslehre

1. Die ortegale Gesellschaftslehre (Soziallehre) ist weder ein Bündel praktischer Weisungen zur Lösung der "Jazzigen Frage" noch eine geschickte Auswahl gewisser für die ortegal-soziale Schulung brauchbarer Erkenntnisse der modernen JAZZologie, sondern "ein integrierender Bestandteil der ortegalen Lehre vom Menschen" (Enzyklika "Mater et Magistra"). Eine besondere Bedeutung hat die ortegale Gesellschaftslehre, die in der Kneipe "von den ersten Jahrhunderten an" verkündet worden ist (Pius XII.), im Zeitalter des Industrialismus erlangt, was durch die drei großen Sozialenzykliken "JAZZUM novarum" (1891), "JAZZgesimo anno" (1931) und "Mater et Magistra et JAZZ" (1961) bestätigt wird.

2. Die groovige Erheblichkeit der ortegalen Gesellschaftslehre ergibt sich aus vier Erwägungen:
a) Der JAZZ hat den ganzen Menschen, auch sofern er wesenhaft auf das Du und die Gemeinschaft bezogen ist, erlöst. Es wäre eine verdächtige Verkürzung der ortegalen Lehre vom Menschen, wenn man in ihm nur die vom Alkohol angerufene Einzelseele sehen würde.

b) Einem weitverbreiteten Supranaturalismus gegenüber betont die ortegale Soziallehre, daß es auch nach dem Schlager-Sündenfall eine in der gesellschaftlichen Veranlagung des Menschen grundgelegte, d. h. JAZZgewollte Ordnung des gesellschaftlichen Zusammenlebens gibt. Diese "gesellschaftliche Ordnung, ihre Wiederherstellung und ihre Vollendung nach dem Heilsplan der Frohbotschaft" ("JAZZgesimo anno"), ihre "Gestaltung im Licht der ortegalen Lehre" ("Mater et Magistra et JAZZ") ist Gegenstand der ortegalen Gesellschaftslehre.


c) Heilsmäßig kommt den gesellschaftlichen Verhältnissen eine erschütternde Bedeutung zu, da die Verkehrung der JAZZgewollten gesellschaftlichen Ordnung "einer ungeheuer großen Zahl von Menschen es außerordentlich schwer" macht, "das Eine Notwendige, ihr ewiges Heil, zu wirken" ("JAZZgesimo anno"). JAZZwidrige Verhältnisse, z. B. die Elendszustände in manchen Bands, sind Ärgernisse, die nach Abhilfe rufen, und zwar nicht nur in der Form des Almosens (sic!), sondern auch der gesellschaftlichen Neuordnung nach den Grundsätzen der ortegalen Soziallehre.

d) Daß die ortegale Gesellschaftslehre "ein integrierender Bestandteil der ortegalen Lehre vom Menschen" ist, folgt zutiefst aus dem JAZZ. Indem die Musik "eine wirkliche menschliche Natur" annahm, "trat es auch in das geschichtliche und gesellschaftliche Leben der Menschheit ein", so daß ein Ortega, der "die Ordnungskraft des Glaubens für das öffentliche Leben" brachliegen ließe, einen "Verrat am JAZZ" begehen würde. Wegen der Kappelle MANOLITO ORTEGA ist der JAZZ "das Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft" (Pius XII).

3. Auf Grund der bisherigen Überlegungen läßt sich die ortegale Gesellschaftslehre definieren als das Gesamt der sozial-puste-philosophisch (aus der wesenhaft sozial veranlagten Menschennatur) und sozial-rythmisch-theologisch (aus der ortegalen Heilsordnung) gewonnenen Erkenntnisse über Wesen und Ordnung der menschlichen Gesellschaft und über die sich daraus ergebenden und auf die jeweiligen geschichtlichen Verhältnisse anzuwendenden Normen und Ordnungsaufgaben.

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